September 2007 - 'Zucht'farm in Deutschland
eine Woche vor Leavy’s 9. Geburtstag : Der Tag, an dem drei Golden Girls die Freiheit fanden
Jackie wurde umbenannt in Leavy, so wie aus Mandy Dori und aus Gina Francis wurde.
Sie sollten ein neues Leben beginnen, auch ihre Namen sollten sie nicht mehr an die Vergangenheit im Zwinger erinnern.
Leavy’s neues Leben, nach neun Jahren Zwinger und Welpenproduktion, begann
am 15. September 2007 und endete am 20. März 2009.
Leavy’s Geschichte können Sie hier lesen

Ihr blieben nur 18 Monate …
neun Jahre Zwinger forderten ihren Tribut.
Mit nur 10 ½ Jahren musste sie über die Regenbogenbrücke gehen.
Wir sind es Leavy und allen Hunden, die so in Deutschland, in Europa, weltweit leben mussten und noch immer müssen, schuldig, dass solche Geschichten, die ja eigentlich keine Geschichten sind, sondern traurige Begebenheiten aus dem Alltag, öffentlich werden.
Sollten sich die Welpenkäufer nicht mehr Gedanken vor der Anschaffung eines Welpen machen woher ihr Welpe kommt?
Sollten sie nicht wissen, warum und unter welchen Bedingungen die Hundemütter über Jahre leben müssen, nur damit sie einen billigen Welpen kaufen können?
Wir möchten Sie ganz herzlich und eindringlich bitten:
“Augen auf vor dem nächsten Welpenkauf”
verschließen Sie nicht die Augen vor dem Leid der Hundemütter, welche die ‚Billig’welpen produzieren.
Wir Menschen entscheiden über das Schicksal dieser Hunde, nicht sie selber.
Diese Hunde vertrauen uns! Leider wird dieses Vertrauen nur allzu oft missbraucht … für Geld.
Der Beginn eines viel zu kurzen Lebens in Freiheit – für drei ehemalige Golden Retriever ‘Zucht’hündinnen, von denen das Retriever-Netzwerk erfahren hatte, suchten und fanden wir Pflegestellen.
Der Tag, an dem 3 Golden Girls die Freiheit fanden
Ein früher Samstagmorgen im September. Wir sind unterwegs auf der Autobahn 2 Richtung Berlin. Was uns erwarten wird, wissen wir nur aus Erzählungen, aus Berichten, von Fotos. Wissen wir es wirklich? Wissen wir wirklich, was uns dort erwarten wird? Nein, im Grunde wissen wir es nicht. Die Vorstellung, wie es dort sein wird, hat mich die letzte Nacht um meinen Schlaf gebracht. Die wildesten Gedanken sind mir durch den Kopf gegangen. Eingesperrte Hunde, traurige Augen, Hundenasen die sich durch Gitterstäbe drücken… .
Unser Weg führt uns zu einer „Vermehrerfarm“ mitten in Deutschland. [...]
Der Tag der Freiheit für 3 Zuchthündinnen
Insgesamt waren dort ursprünglich ca. 70 ‘Zucht’hündinnen (Angaben des Betreibers der ‘Zucht’farm!) der verschiedensten Rassen untergebracht, ausschließlich mit einem Ziel:
Welpen zu produzieren und das Geld aus deren Verkauf zu vermehren.
Nach der Abholung informierten wir andere Tierschutzorganisationen, sieben weitere Hunde konnten so von Tierschützern übernommen werden.
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