Die Ausstellung
"Geliebt - Verstoßen - Vergessen - Tierheimschicksale "
zeigt vom 8. Juli bis 20. August im Gewerkschaftshaus Osnabrück, August-Bebel-Platz 1, das bedrückende Schicksal verstoßener Hunde. Hunde werden von uns Menschen nicht nur äußerlich nach unseren Vorstellungen und Bedürfnissen geformt (gezüchtet), wir fordern gleichzeitig, dass sie sich problemlos in unsere soziale Struktur einpassen. Wir erwarten von ihnen Anhänglichkeit, Ergebenheit und Dankbarkeit – kurz: Charakter. Das alles kann ein Hund nur leisten, weil er ein soziales Wesen mit starker emotionaler Bindungsfähigkeit ist. Die Empfindsamkeit der Tiere ermöglicht erst die Integration in ein menschliches Umfeld und hebt ihn damit über die Bedeutung anderer Haustiere deutlich heraus.
Aus dieser von uns geschaffenen Abhängigkeit erwächst aber auch eine besondere Verantwortung, der wir immer öfter nicht gerecht werden.
Aus süßen Welpen werden ausgewachsene Hunde, die mehr Platz und Zuwendung brauchen als wir oft bereit sind zu geben. Wenn auch nicht immer Quälerei und Misshandlung die Regel sind, so enden die meisten der nun unerwünschten Tiere im Tierheim. Schicksal ungewiss.
Die in der Ausstellung gezeigten Bilder sollen einen kleinen Eindruck vermitteln was es für die Tiere bedeutet, ausgesetzt und abgeschoben zu werden. Sie sollen in Erinnerung rufen, dass es sich hierbei um fühlende, empfindsame Lebewesen handelt, für die Menschen Verantwortung übernommen haben und nicht um Konsumgüter, die man spontan anschafft und derer man sich nach Belieben wieder entledigt.
Bitte merken Sie vor, Veranstaltung zum Thema:
Samstag, 11. September 2010 von 15:30 - 18:00 Uhr
(Zeitangabe unter Vorbehalt, bitte erfragen)
Museum am Schölerberg – Natur und Umwelt
Osnabrück
Klaus-Strick-Weg 10
Telefon 0541 56003-0
Öffnungszeiten:
Dienstag 9 - 20 Uhr, Mittwoch bis Freitag 9 - 18 Uhr,
Samstag 14 - 18 Uhr, Sonntag 10 - 18 Uhr